Doktorfische

Der Name „Doktorfisch“ stammt von den „Skalpellen“ - einer kleinen Klinge, die die Fische am Ansatz der Schwanzflosse tragen. Diese wird zur Verteidigung abgespreizt und als Waffe verwendet. Doktorfische kommen in vielen Ozeanen der Welt vor und leben in oder an Korallenriffen. Beliebte Doktorfische im Meerwasser Aquarium sind der Gelbe Doktorfisch oder Zitronenflossen Seebader (Zebrasoma flavescens), der in der Haltung anspruchsvolle Weißkehldoktorfisch (Acanthurus leucosternon) und der nur für große Aquarien geeignete Palettendoktorfisch (Paracanthurus hepatus). Die meisten Doktorfische erreichen eine für das Aquarium sehr große Endgröße von 30cm - 40cm, wobei einige Arten kleiner bleiben. Herauszuheben sind hier der Japanische Doktorfisch (Acanthurus japonicus), Randalls Doktorfisch (Acanthurus randalli) (bis zu 18 Zentimeter), sowie als kleinste Art der Tomini-Borstenzahndoktorfisch (Ctenochaetus tominiensis), der mit 12cm Endgröße sehr klein bleibt. Besonders seltene Vertreter sind der Mauritius Segelflossendoktor (Zebrasoma gemmatum), der schwarze Segelflossen-Doktor (Zebrasoma rostratum), der Chevron-Borstenzahndoktor (Ctenochaetus hawaiiensis) und der Archilles-Doktorfisch (Acanthurus archilles). Auch diese seltenen Meerwasser-Fische können sie regelmäßig in unserem Meerwassershop online kaufen.




Artikel VERSAND GLEICH MORGEN


Acanthurus triostegus - Gitter-Doktorfisch

EUR 49,90 *

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Ganz besondere Aquarienfische

"Doktorfische mögen Grünfutter - in Mengen! "

Doktorfische besitzen ein sehr tiefstehendes Maul mit einem etwas längeren Oberkiefer. Teilweise verfügen sie über eine speziell an die Nahrung angepasste Schnauze, wie z.B. der Segelflossen-Doktorfisch oder Zebrasoma-Arten (z.B. Zebrasoma flavescens oder Zebrasoma veliferum), die mit ihrer verlängerten Schnauze auch Algen in kleinen Spalten erreichen können.

Vielschwimmende Schwarmfische!

Teilweise besitzen die Doktorfische ein juveniles Stadium und ändern beim Heranwachsen ihre Färbung. Dies ist bspw. beim Acanthurus pyroferus oder beim Acanthurus olivaceus der Fall. Doktorfische sind vielschwimmende Schwarmfische weshalb immer mehrere Exemplare in einem ausreichend großen Aquarium gepflegt werden sollten. Zudem muss beachtet werden, dass Doktoren untereinander sehr aggressiv sein können. Wird ein Doktorfisch nachgesetzt, muss dieser unbedingt mittels einer Schwimmschule integriert werden, da er sonst vom Altbestand getötet werden kann.

Die Skalpelle der Doktoren

Die Skalpelle sind durch Umwandlung einer Schuppe entstanden und messerscharf. Im Ruhezustand liegt dieses an und kann bei Gefahr durch Schwanzschläge abgespreizt werden. Die Skalpelle sind eine reine defensive Verteidigungswaffe, die gegen andere Fische und Fressfeinde sowie bei innerartlichen Auseinandersetzungen verwendet wird. Manche Arten besitzen zudem Eiweißdrüsen mit Giftwirkung - der beliebte Paletten-Doktorfisch besitzt Giftdrüsen am Rückenflossenstachel.

Zucht von Doktorfischen

Über die Zucht von Doktorfischen ist sehr wenig bekannt und sie gilt als sehr schwierig, da die Larven ein planktonisches Stadium besitzen. Allerdings gibt es Versuche in Taiwan den gelben Doktor und Weißkehldoktor nachzuzüchten. Offensichtlich ist es bereits gelungen, den Paletten-Doktorfisch nachzuzüchten. Beim sehr beliebten gelben Hawaii-Doktorfisch Zebrasoma flavescens wird ebenso über erste Zuchterfolge berichtet. Die Zucht ist allerdings aufgrund des Larvenstadiums so kompliziert, das sie, wenn überhaupt, nur von Aquakultur-Experten erfolgreich betrieben werden kann.

Fütterung von Doktorfischen

Während die meisten Doktorfische in der Larvenphase Zooplankton fressen, so ändert sich das Futter bald hin zu Algen, Pflanzen und Detritus. So werden meist Algen von Riffgestein abgeweidet: Fadenalgen, Rot- und Braunalgen, Grünalgen aber auch Kalkrotalgen gehören zum hauptsächlichen Futter von Doktorfischen. Im Aquarium fressen Doktorfische auch Mysis und Artemia - allerdings sollte ein hoher pflanzlicher Anteil die Nahrung bestimmen, da es sonst bald zu Mangelerscheinungen kommen kann. Es bieten sich für Doktorfische vor allem Futtersorten wie Nori-Algen, Salat, Banane, Spinat und ähnliches an, die die Tiere über den Tag verteilt abweiden können, was ihrer natürlichen Ernährungsweise ähnelt. Auch bei Granulatfutter oder Flockenfutter, and das sich Doktorfische leicht gewöhnen lassen, sollten Sorten mit hohem Algenanteil bevorzugt werden.

Doktorfische kaufen - was ist zu beachten?

Achten Sie beim Kauf des Tieres unbedingt darauf, stabile und futterfeste Doktorfische zu erhalten. Wir verkaufen in unserem Meerwasser Onlineshop ausschließlich futterfeste und an das Aquarienleben gewöhnte Fische. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf bitte über die Haltungsbedingungen der Fische und das benötigte Futter - wir stehen Ihnen hier gerne mit Rat und Tat zur Seite. Bedenken Sie, dass Doktorfische Vielschwimmer sind und meist in Gruppen gehalten werden sollten. Daher muss das Aquarium ausreichend Schwimmraum bieten und gut strukturiert sein.

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